








Sonntag/23/2008
Nirgends in Europa leben so viele Tibeter wie in der Schweiz. Gut ausgebildetund vernetzt, treten nun vor allem junge Tibeter mit ihrer Forderung nach einem freien Tibet auf den Plan.
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Rheinischer Merkur/52/2007
Gigantische Museen und Einkaufstempel galten als Prachtbauten der Moderne. Doch viele Kirchen und Kapellen, die in den vergangenen Jahren errichtet wurden, müssen sich nicht verstecken.
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Rheinischer Merkur/22/2007
GLAUBE IN DER CITY. Die Antoniterkirche, das älteste Gotteshaus der Protestanten in Köln, hat ein eigenwilliges Programm. Raffinierte Küche gehört ebenso dazu wie ein Gottesdienst, in dem für die Heilung Kranker gebetet wird.
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Sonntag/29/2007
In der EU-Stadt Brüssel ist die Kirche gut präsent. Verschiedene Büros pflegen den Kontakt zu den europäischen Behörden; für die internationale Beamtenschaft gibt es ein reges pastorales Angebot.
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Sonntag/Nr. 38/2006
Seltsame Töne erschallen als Echo von einer der Alpen am Rigi. Sie sind bis ins Tal zu hören. Gegenüber färbt sich die Spitze des Grossen Mythen bereits glutrot. Ein tiefer Frieden legt sich bald über Mensch und Natur. Die Wanderer, die auf der Käserenalp auf der Rigi rasten, verstummen und bleiben unweigerlich stehen. Was war da? ...
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Sonntag/Nr. 36/2006
In Taizé ist Sonntag und der Hügel füllt sich wieder. Reisebusse werfen neue Gesichter aus, die am Anfang noch etwas orientierungslos, dann aber erwartungsvoll aussehen. Eine junge Französin ruft fröhlich »Bienvenue!« und drückt den Ankommenden eine Tasse Kakao in die Hand. Danach heisst es für sie: Zeltnummer und Essensmarken fassen, dann Eintauchen in das Leben hier. ...
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Rheinischer Merkur/36/2006
Wohin man auch schaut, ragen Kirchen, Klöster und Kapellen in den Himmel. Im Franziskushaus begrüßt Schwester Confirma an der Pforte dieser Tage Übernachtungsgäste aus allen Winkeln Deutschlands. Über dem Pult klebt ein Papstbild. ...
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Rheinischer Merkur/Nr. 3/2006
Rund um die Porta Sant’Anna herrscht an diesem Morgen schönstes römisches Chaos. Redend und gestikulierend fahren Angestellte des Vatikans mit ihren Autos und Motorrollern durch den Haupteingang. Priester in Soutanen eilen geschäftig durch Nebeneingänge, während gegenüber der Kaserne diskret vatikanische Diplomaten ihre Limousinen verlassen. Das Treiben hier ist ein Schauspiel. Zu den Feierlichkeiten der 500-Jahr-Feier der päpstlichen Truppe werden in diesen Wochen und Monaten Menschen aus aller Welt anreisen. ...
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Neue Wege/01/2006
Vor vielen, die in diesen Tagen Taizé besuchen wollen, liegt eine vertraute Landschaft. Hier die sanften Hügeln des Burgunds mit ihren weissen Kühen, dort die rötlichen Steinhäuser und die Rebhänge. Doch diese Fahrt nach Taizé ist für manchen Besucher anders. Sie spüren: Der Tod von Frère Roger im August dieses Jahres bedeutet eine Zäsur für die ökumenische Bruderschaft. Roger Schutz war eine spirituelle Leitfigur, ein Idol der Jugend. Stets begegneten Besucher diesem Ort mit einer inneren Vorfreude. Doch wie wird ihre Begegnung diesmal sein, jetzt nach dem Tod Roger Schutz’s? ...
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Rheinischer Merkur/Nr. 43/2005
Unübersehbar steht die Frauenkirche wieder da. Eingerahmt zwischen dem Schlossturm, der eleganten Nadel der Hofkirche und der Glaskuppel der Akademie der Künste. Nach sechzig Jahren ragt nun dort wieder die Kirche auf, die einmal in einem Atemzug genannt wurde mit der Hagia Sophia in Istanbul und der Peterskirche in Rom. Unten am Eingang staut sich bereits das Volk. Manchem, der die Stufen zur Kuppel erklimmt und oben ein wenig verweilt, wird wieder klar, dass nicht wenige anfangs wollten, dass die Steine ruhen sollten. ....
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Diakonia/2005
Der Einladung des Einkehrungshauses Notre Dame de la Route im Schweizerischen Freiburg zu Wanderexerzitien folgten unlängst fünfzehn Personen. Ihr Ziel für die kommenden Tage war, in den Freiburger Bergen zu sich selbst zu finden und sich vom oft hektischen und fordernden Alltag zu erholen. Der zweistündige Aufstieg am ersten Tag zum Berg Le Moléson führte über sattgrüne Wiesen und Wälder. Unterbrochen wurde das Wandern durch Gebetstexte und Schweigeübungen. Auf dem Gipfel angekommen, feierte die Gruppe schliesslich einen Gottesdienst. ...
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Neue Wege/01/2005
Naunynstrasse 60, eine Adresse mitten in Kreuzberg. In dem Stadtviertel, in dem hauptsächlich Menschen türkischer Abstammung leben, befindet sich an dieser Stelle eine scheinbar gewöhnliche Wohnung. Hier wohnt auch der Jesuit Christian Herwartz. Bei seinem Äusseren denkt man zuerst nicht an Geheimlogen und an hagere Gestalten mit drei Hochschulstudien. Herwartz sieht eher aus wie ein Sozialarbeiter, tatsächlich hat er jahrelang als Arbeiterpriester gearbeitet. ...
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Rheinischer Merkur/Nr. 8/2005
Erwartungsvoll sitzen die Touristen in den Kirchbänken, in wenigen Minuten wird Domführerin Eva-Maria Scheffler ihnen Wissenswertes über die korinthischen Säulen, Reliefs und Glasgemälde der Predigerkirche erzählen. Im ersten Satz kommt die Domführerin dann gleich zur Sache. Mit fester Stimme sagt sie: »Auch wenn viele es glauben, aber der Berliner Dom ist kein Konzerthaus, kein Theater und auch kein Museum, er ist eine Kirche.« ...
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