Berlin

Kunstruine Tacheles, Berlin

Der letzte Sommer im Tacheles

Das Magazin/6/2008

Ende 2008 soll Schluss sein mit der legendären Kunstruine inmitten Berlins. Schon vor Jahren gab es die ersten Abgesänge, doch noch ist es ein lebendiger Ort. Im Haus wird gearbeitet, gefeiert, gestritten. Die Macher glauben nicht an ein Ende.

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Die schönen müssen draussen bleiben

Rheinischer Merkur/25/2008

Die Schönen in Film, Fernsehen und Werbung erhalten Konkurrenz von der anderen Seite. Die Agentur Autseider führt in ihrem Portfolio ausschließlich Menschen, die nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprechen – und trifft damit einen Nerv.

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Kreuzberger Nächte, Berlin-Kreuzberg

Kreuzberger Nächte sind laut

Rheinischer Merkur/38/2007

Die Metropole bittet zur Popkomm und geriert sich als deutsche Pophauptstadt. Mit Recht, denn sie hat eine
ruhmreiche Vergangenheit. Eine Musiktour erinnert an David Bowie, Nina Hagen und die Love-Parade.

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Straßenkinder Berlin Alexanderplatz

Mich will doch keiner

Rheinischer Merkur/37/2007

Strassenkinder. Für sie ist Berlin höchst attraktiv. Hier eignen sie sich illegale Überlebenstechniken an: Bahn-Schnorren, Klauen in Kaufhäusern, Betteln an Touristen-Hotspots. Und sind doch immer auf der Suche nach menschlicher Wärme.

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Flughafen Berlin Tempelhof

Abstellkammer für Rosinenbomber

Rheinischer Mekur/6/2007

Die Tage des »Zentralflughafens« sind gezählt, doch viele Berliner kämpfen weiter um seine Existenz. Der Abschied auf Raten sorgt für heftigen Streit an der Spree.

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Das Blech vertreibt den Blues

Das Blech vertreibt den Blues

Rheinischer Merkur/Nr. 45/2006

Auf einer Halbinsel liegt der Friedhof der Eisentiere. Hier lärmt, dampft und qualmt es nicht mehr. Still und entkernt liegen sie da. Ein Wolkenbruch ergießt sich über das Plateau. Der Regen klatscht an Stahlrohre, Schaufeln und Kabel. In den Flanken der Bagger hat sich bereits die Pflanzenwelt eingenistet. ...

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Berlin zieht an

Berlin zieht an

Rheinischer Merkur/Nr. 20/2006

Im Wendejahr kreiste über diesem Viertel die Abrissbirne. Die Häuser rund um die Mulackstraße sollten Plattenbauten weichen. Doch die einst vom akuten Verfall bedrohte Gegend in Berlin-Mitte erlebt heute eine Renaissance als Designparadies. ...

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Alle Träume klingen mit

Alle Träume klingen mit

Rheinischer Merkur/Nr.16/2006

Das Publikum im Potsdamer Lichthof will die Musiker gar nicht mehr von der Bühne lassen. Immer wieder werden der Cellist Mikhail Ganevsky, die Harfenistin Zorjana Babjuk und all die anderen Ensemblemitglieder aufs Podium gebeten. Die Konzertbesucher applaudieren stehend. ...

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Geliebtes Schmuddelkind

Geliebtes Schmuddelkind

Rheinischer Merkur/Nr. 6/2006

Bahnhof Zoologischer Garten, morgens um acht. In der Haupthalle drängen sich die Menschen vor der großen Anzeigetafel, während ankommende Geschäftsleute gehetzt ihre Trolleys hinter sich herziehen. Raschen Schrittes gehen sie vorbei an den Ständen mit Currywürsten, Fischbrötchen und Brezeln und flugs hinein in fahl ausgeleuchtete Gänge. Der Ort lädt nicht zum Verweilen ein, dennoch verharren einige hier für einen Moment melancholisch. Grund für ihren Gemütszustand: Vom 28.Mai 2006 an, zwei Wochen vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft, soll der »Zoo«, wie die Berliner ihren Bahnhof liebevoll getauft haben, zum Regionalbahnhof degradiert werden. Dann wird der neue Hauptbahnhof nahe des Regierungsviertels für den Fernverkehr in Betrieb genommen. ...

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Die Kleister-Geister

Die Kleister-Geister

Das Magazin/11.2005

Dem Spaziergänger begegnet Irritierendes: Dicke Maden und Ameisen wandern da in leuchtendem Gelb über eine Fassade am Boxhagener Platz in Friedrichshain. Daneben sind Plakate mit roten Kussmündern grafisch schön aneinander gereiht. Oben drüber grübelt Franz Kafka in Form eines Grosscherenschnittes. Auch Gould hat sich hier vorige Nacht mit einem Eimer frisch angerührtem Kleister und gerolltem Papier ausgetobt. An der Fassade klebt nun ein Mann aus Pappe. »Makel« steht auf seinem eierförmigen Kopf. Der Kerl sieht seltsam aus, zieht jedoch neugierige Blicke auf sich. ..

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Plakate ankleben verboten

Plakate ankleben verboten

Rheinischer Merkur/Nr. 32/2005

Viele Bewohner von Berlin-Mitte sind in dieser Nacht ziemlich genervt. Bis in die frühen Morgenstunden sind über ihren Dächern knatternde Hubschraubergeräusche zu hören. Die ersten Fenster werden geöffnet. Lichtkegel leuchten die dunklen Straßen aus, Wärmekameras kommen zum Einsatz. Abgesehen hat es Otto Schilys Truppe auf Street-Art-Künstler, auf Leute, die mit Tags, also Schriftzügen, Stickern und Plakaten an Wänden und Hauseingängen illegal ihre Spuren hinterlassen. ...

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Vorsicht, frei fliegende Bälle

Vorsicht, frei fliegende Bälle

Rheinischer Merkur/Nr. 21/2005

Der Zutritt zum Golfplatz ist wieder einmal eine Prozedur. Ein frisch hingestellter Zaun muss überwunden werden, die Kanten sind spitz, und die Ausrüstung muss noch auf die andere Seite gewuchtet werden. Die Luft auf der staubigen Baubrache hinter der Berliner Eastside Gallery ist rein. Nun kann es losgehen. Ein Fläschchen der Marke »Kleiner Feigling« dient als T-Hölzchen. Langsam geht Martin in die Knie, holt aus. Unter lautem Johlen versenkt er den Ball in der Spree. Zwei-, dreimal. Spaziergänger auf der andern Uferseite schauen dem Treiben ratlos zu. Hier wird Crossgolf gespielt, Golf ohne Golfplatz. ...

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